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Vom Tagesschau-Sprecher zum Triathlon-Fanatiker: Thorsten Schröders Sportreise

Thorsten Schröder, vielen bekannt als "Mister Tagesschau", ist weit mehr als nur ein Sprecher. In einem offenen Gespräch teilt er seine tiefe Verbundenheit zum Sport, die ihn seit seiner Kindheit begleitet. Von den Anfängen im Schulsport über eine schwere Wirbelsäulenoperation bis hin zu seiner Leidenschaft für den Triathlon – Schröders Weg ist geprägt von Herausforderungen und neuen Entdeckungen.

Vom Fußballplatz auf den Triathlon-Kurs

Schröder erinnert sich lebhaft an seine Schulzeit. Während Leichtathletik wie Laufen oder das berüchtigte "Bocksspringen" nicht seine Stärken waren, fand er seine Leidenschaft im Mannschaftssport. Fußball, Basketball und Handball begeisterten ihn, und er war ein aktiver Spieler. "Die Skills beim Fußball, die haben mich dann ein bisschen gerettet", gesteht er.

Ein einschneidendes Erlebnis war jedoch eine Wirbelsäulenoperation im Alter von 15 Jahren. Diese zwang ihn zu einer längeren Sportpause und machte Mannschaftssportarten unmöglich. "Da war ich dann leider ein bisschen eingeschränkt", erklärt er.

Doch diese Einschränkung führte zu einer neuen Entdeckung: dem Triathlon. "Ich habe eine neue Leidenschaft gefunden mit dem Triathlon und der hat mittlerweile einen großen Teil meines Lebens im Griff seit 13 Jahren", sagt Schröder. Zunächst fand er Schwimmen und Laufen "sterbenslangweilig", aber die Abwechslung und die Herausforderung des Triathlons zogen ihn in ihren Bann.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Sport ist ein wichtiger Teil von Schröders Leben, auch wenn er sich im Laufe der Zeit verändert hat.
  • Eine frühere Wirbelsäulenoperation schränkte ihn ein, führte aber zur Entdeckung des Triathlons.
  • Die Abwechslung und die Herausforderung machen den Triathlon für ihn besonders reizvoll.

Die Faszination des Langdistanz-Triathlons

Die Entscheidung, sich dem Langdistanz-Triathlon, wie dem "Ironman", zu widmen, war nicht auf den ersten Blick offensichtlich. Schröder sah sich selbst eher als Freizeitsportler und hielt die "Ironman"-Distanz für etwas für "außerirdische" oder "mega Sportler". Doch als er sah, dass auch "relativ normale Menschen" diese Herausforderung meisterten, begann er, es selbst in Erwägung zu ziehen.

Der Weg dorthin war nicht einfach. Er musste lernen, mit seinen Schwachstellen im Laufen und Schwimmen umzugehen. "Ich habe mir ein Trainer genommen, weil wenn ich jetzt einmal so ein Langdistanz mache, dann will ich auch ins Ziel kommen", erklärt er. Diese Entscheidung zahlte sich aus, und er fand Freude daran, seine Technik zu verbessern und fitter zu werden.

Schröders Triathlon-Erfahrungen:

  • Hawaii: Trotz der landschaftlich wenig reizvollen Strecke ist Hawaii für ihn wegen des Mythos und der Atmosphäre ein besonderer Ort. "Es ist Hawaii, es ist der Mythos Hawaii", betont er.
  • Norseman: Dieser extreme Triathlon in Norwegen mit seinen 5300 Höhenmetern und kühlen Temperaturen war eine "Albtraumvorstellung", die er aber erfolgreich meisterte. "Ich wollte ihn bis vor zwei Jahren auf keinen Fall erleben", gibt er zu, war aber von der Erfahrung begeistert.
  • Frankfurt: Er lobt die Strecke in Frankfurt als "richtig schöne Strecke" mit einer tollen Atmosphäre.

Mehr als nur Sport: Buchautor und Fußballfan

Neben seiner sportlichen Karriere hat Thorsten Schröder auch seine Erfahrungen als Buchautor festgehalten. Seine Bücher, wie "Nachrichten vom Ironman" und "Mit jeder Phase", erzählen von seinen sportlichen Reisen und sollen auch andere motivieren, sich zu bewegen. "Das sind keine Nerdbücher, wo es nur um Kilometer pro Stunde, um Wattzahlen und Kalorien geht, sondern es sind halt die Geschichten", beschreibt er.

Auch dem Fußball bleibt er treu. Als Dauerkarteninhaber des FC St. Pauli verfolgt er seinen Lieblingsverein leidenschaftlich. "Ich bin ihr treu geblieben natürlich seitdem", sagt er.

Abschließend blickt Schröder optimistisch in die Zukunft, auch wenn er nach dem intensiven Training für den Norseman erst einmal eine Pause einlegen möchte. "Keinen Langdistanz Triathlon", plant er, "aber danach gucken wir mal". Seine sportliche Reise ist noch lange nicht zu Ende.

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