In diesem spannenden Interview spricht Valeska Schneider über ihre Erfahrungen im Rapid Surfen, ihre Erfolge und die Unterschiede zwischen Rapid Surfen und traditionellem Surfen. Sie teilt ihre Leidenschaft für diesen Sport und gibt Einblicke in ihre Karriere als Deutsche Meisterin.
Key takeaways
- Rapid Surfen ist eine Form des Surfens auf stehenden Wellen, die in Flüssen oder künstlichen Wellen entstehen.
- Der Eisbach in München ist eine der bekanntesten Stellen für Rapid Surfen.
- Valeska wurde Deutsche Meisterin im Rapid Surfen und hat auch Erfolge im Meer erzielt.
- Rapid Surfen bietet Anfängern eine schnellere Möglichkeit, Erfolge zu erleben.
- Valeska hat eine eigene Marke für maßgefertigte Surfboards gegründet.
Was ist Rapid Surfen?
Rapid Surfen ist eine spezielle Form des Surfens, die sich von traditionellem Surfen unterscheidet. Es findet auf stehenden Wellen statt, die in Flüssen oder künstlich erzeugt werden. Valeska erklärt, dass die Wellen nicht wie im Meer vorbeiziehen, sondern stehen bleiben, was bedeutet, dass man die Welle so lange reiten kann, wie man möchte, solange man nicht ins Wasser fällt.
Unterschiede zwischen Rapid Surfen und traditionellem Surfen
Valeska beschreibt die Unterschiede zwischen Rapid Surfen und Surfen im Meer. Während das Surfen im Meer oft unberechenbar ist und man gegen die Natur ankämpfen muss, bietet Rapid Surfen eine kontrolliertere Umgebung. Die Wellen sind gleichmäßiger und ermöglichen es Anfängern, schneller Erfolge zu erzielen.
- Eisbach vs. Düsseldorf: Der Eisbach ist eine natürliche Welle, die oft unberechenbar ist, während die Welle in Düsseldorf künstlich und perfekt ist, was das Surfen erleichtert.
- Spaßfaktor: Valeska betont, dass beide Arten des Surfens ihren eigenen Reiz haben. Im Meer gibt es den Naturfaktor, während Rapid Surfen mehr Möglichkeiten bietet, Tricks zu zeigen und das Publikum zu unterhalten.
Valeskas Weg zur Meisterschaft
Valeska erzählt von ihrem Weg zur Deutschen Meisterschaft im Rapid Surfen. Sie hat bereits vorher Wettkämpfe im Meer bestritten und war auch Vizemeisterin. Der Wettkampf in Düsseldorf war für sie eine besondere Erfahrung, da die Atmosphäre und die Zuschauer sehr motivierend waren.
Der Einstieg ins Surfen
Interessanterweise begann Valeska erst mit 20 Jahren mit dem Surfen. Nach ihrem Abitur reiste sie nach Australien, wo sie ihren ersten Surfkurs belegte. Diese Erfahrung weckte ihre Leidenschaft für den Sport. Sie erklärt, dass sie anfangs nicht daran dachte, eine professionelle Karriere im Surfen zu verfolgen, aber mit der Zeit immer höhere Ziele steckte.
Die Entwicklung einer Surfboard-Marke
Neben ihrer Karriere als Surferin hat Valeska auch eine eigene Marke für Surfboards gegründet. Sie erkannte, dass es an maßgeschneiderten Boards für Frauen mangelte und begann, mit einem Shaper zusammenzuarbeiten, um die perfekten Boards für Rapid Surfen zu entwickeln. Ihre Marke hat sich mittlerweile etabliert und ist in der Szene bekannt.
Coaching und mentale Stärke
Valeska ist nicht nur Surferin, sondern auch Coach. Sie hat sich mit mentaler Stärke beschäftigt und möchte anderen helfen, ihre Ziele zu erreichen. Sie nutzt die Techniken, die sie im Leistungssport gelernt hat, um anderen zu helfen, ihre Motivation zu steigern und in stressigen Situationen ruhig zu bleiben.
Fazit
Valeska Schneider ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie man seine Leidenschaft für den Sport in eine erfolgreiche Karriere verwandeln kann. Ihr Engagement für Rapid Surfen und ihre unternehmerischen Aktivitäten zeigen, dass es viele Wege gibt, im Sport erfolgreich zu sein. Ob als Athletin oder Coach, Valeska bleibt ein Vorbild für viele, die ihre Träume verfolgen möchten.