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Sportstunde – Interview komplett us open 2025 mit Andreas Thies
Die US Open sind wieder da und wir sprechen mit Andreas Thies über das Turnier. Es ist das höchstdotierte Grand-Slam-Turnier mit einem Preisgeld von 90 Millionen Dollar. Die Vorfreude ist groß, auch wenn die Spieler nach den vorherigen Turnieren in Cincinnati und Kanada etwas erschöpft sind.
Das Teilnehmerfeld und die Wildcards
Bevor das Turnier überhaupt beginnt, gibt es oft Diskussionen über die Vergabe von Wildcards. Bei den US Open ist das nicht anders. Spielerinnen wie Venus Williams erhalten eine Wildcard, wenn sie spielen möchten, was keine große Überraschung ist. Die größten Diskussionen gab es dieses Jahr um den Mixed-Wettbewerb. Ansonsten ist es ein Grand-Slam-Turnier wie jedes andere, das in New York mit Superlativen aufwartet.
Wichtige Erkenntnisse
- Die US Open sind das höchstdotierte Grand-Slam-Turnier mit 90 Millionen Dollar Preisgeld.
- Die Spieler sind nach den vorherigen Turnieren in Kanada und Cincinnati oft erschöpft.
- Die Vergabe von Wildcards, wie die für Venus Williams, ist üblich.
- Der Mixed-Wettbewerb sorgte für Diskussionen.
- Für Spieler um Platz 100-150 ist das Erreichen der ersten Runde finanziell sehr lukrativ.
- Der volle Turnierkalender ist ein Problem, das angegangen werden muss.
- Bei den Herren gelten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz als Topfavoriten.
- Bei den Damen ist das Feld offener, Iga Swiatek wird als Topfavoritin gehandelt.
- Die deutsche Beteiligung ist begrenzt, aber es gibt Hoffnung im Nachwuchsbereich.
- Der neue Mixed-Wettbewerb war ein voller Erfolg und zog viel Aufmerksamkeit auf sich.
Die Belastung der Spieler und der volle Kalender
Viele Spielerinnen und Spieler sind nach den Turnieren in Kanada und Cincinnati, die kurz nacheinander stattfanden, ziemlich am Ende ihrer Kräfte. Der volle Turnierkalender mit neun Masters-Turnieren, vier Grand Slams und weiteren optionalen Turnieren ist eine echte Herausforderung. Es wird diskutiert, ob Top-Profis sich in Zukunft mehr auf die großen Turniere konzentrieren und kleinere Events meiden werden, um ihre Belastung zu reduzieren.
Favoriten bei den Herren
Bei den Herren gelten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz als die Topfavoriten. Beide haben in den letzten Monaten konstant starke Leistungen gezeigt und sich vom Rest des Feldes abgesetzt. Sinner hatte zwar zuletzt gesundheitliche Probleme, sollte aber in der ersten Woche des Turniers die Möglichkeit haben, sich zu erholen und einzuspielen. Alcaraz hat mit Riley Opelka einen unangenehmen Gegner, aber ansonsten sehe ich keine großen Hürden für ihn. Ein möglicher Stolperstein könnte Ben Shelton im Viertelfinale sein, besonders vor heimischem Publikum.
Alexander Zverev hat eine gute Auslosung erwischt und könnte gute Chancen auf das Halbfinale haben. Gegner wie Alejandro Tabilo, Roberto Bautista Agut, Felix Auger-Aliassime und Andrey Rublev sind auf gutem Niveau schlagbar. Ein mögliches Halbfinale gegen Jannik Sinner wäre dann die große Frage, ob er mithalten kann.
Favoriten bei den Damen
Das Feld bei den Damen wird als deutlich offener eingeschätzt. Aryna Sabalenka, die Titelverteidigerin, hat in der Vorbereitung einige Niederlagen hinnehmen müssen, unter anderem eine deutliche gegen Elena Rybakina. Die beiden könnten im Viertelfinale wieder aufeinandertreffen. Sabalenka könnte es ab dem Achtelfinale schwer bekommen.
Iga Swiatek wird als Topfavoritin gehandelt, nachdem sie kürzlich Cincinnati gewonnen hat und dabei fantastisches Tennis gezeigt hat. Sie hat dieses Jahr bereits Wimbledon und Cincinnati gewonnen, was eine klare Ansage an die Konkurrenz ist. Dennoch gibt es immer noch zwei bis drei Spielerinnen, die sie an einem guten Tag schlagen können.
Andere interessante Namen sind Coco Gauff, die gerade eine kleine Formkrise hat und ihren Coach gefeuert hat, sowie Elena Rybakina, die wieder mit ihrem alten Trainer zusammenarbeitet, und Naomi Osaka, die in den letzten Wochen einen guten Eindruck hinterlassen hat.
Deutsche Beteiligung
Die deutsche Beteiligung bei den US Open ist eher klein. Bei den Damen sind Tatjana Maria, Laura Siegemund und Eva Lys im Hauptfeld. Maria trifft auf Maria Sakkari und Siegemund auf Diana Schneider, beides schwierige Gegnerinnen. Lys spielt gegen eine Qualifikantin. Jede Runde, die sie überstehen, ist ein Erfolg. Ella Seidel könnte noch dazukommen, wenn sie ihre Qualifikation erfolgreich bestreitet.
Bei den Herren sind Daniel Altmeier und Alexander Zverev im Hauptfeld. Jan-Lennard Struff könnte eventuell noch dazukommen. Insgesamt sieht es für die deutschen Herren dieses Jahr etwas düster aus, aber im Nachwuchsbereich gibt es vielversprechende Talente, auf die man in den kommenden Jahren hoffen kann.
Der neue Mixed-Wettbewerb
Die US Open haben dieses Jahr mit einem neuen Mixed-Wettbewerb für Aufsehen gesorgt. Dieser fand eine Woche vor dem Hauptfeld statt und wurde in nur zwei Tagen ausgetragen. Die Meinungen darüber sind geteilt: Einige halten ihn für sinnlos, andere sehen ihn als gute Einnahmequelle für die Spieler. Sportlich gesehen lässt sich über den Wert streiten, aber zuschauertechnisch war der Wettbewerb ein voller Erfolg. Das Arthur Ashe Stadium war bei den Halbfinals und Finals voll besetzt. Spieler wie Andrea Vavassori und Mateo Romboli, die den Titel verteidigten, sahen darin auch eine Chance, auf die Doppelspieler aufmerksam zu machen, deren Einnahmequelle durch solche Events gesichert werden kann. Es ist wahrscheinlich, dass dieser Wettbewerb auch bei anderen Turnieren eingeführt wird.
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