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Sportstunde – Interview komplett Stephan Leyhe Skispringer

In einem aufschlussreichen Interview spricht der ehemalige Skispringer Stephan Leyhe über das Ende seiner Karriere, seine neuen Pläne und die Herausforderungen, die mit dem Rückzug aus dem Leistungssport verbunden sind. Leyhe, der mit 33 Jahren seine aktive Laufbahn beendet hat, reflektiert über seine Zeit im Skispringen und blickt optimistisch in die Zukunft.

Key takeaways

  • Stephan Leyhe beendet seine Karriere als Skispringer mit 33 Jahren.
  • Er plant, Architektur zu studieren und in seine Heimat zurückzukehren.
  • Leyhe möchte dem Sport treu bleiben, jedoch nicht als Trainer.

Der Abschied vom Skispringen

Stephan Leyhe hat vor kurzem seine Karriere als Skispringer beendet. Nach über 10 Jahren im Weltcup und zahlreichen internationalen Wettbewerben, darunter zwei Olympiaden, hat er entschieden, dass es Zeit für einen Neuanfang ist. Er beschreibt, dass die Motivation, auf dem höchsten Niveau zu springen, nicht mehr vorhanden war.

Er erklärt, dass es für ihn nicht nur um die sportliche Leistung ging, sondern auch um die persönliche Entwicklung. Leyhe sagt: „Ich schaffe es glaube nicht mehr, mich fürs nächste Jahr zu 110 % zu motivieren.“ Diese ehrliche Reflexion zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und rechtzeitig einen Schlussstrich zu ziehen.

Pläne für die Zukunft

Nach dem Ende seiner Karriere plant Leyhe, Architektur zu studieren. Er hat eine Leidenschaft für Gebäude und das Handwerk, die ihn schon seit seiner Kindheit begleitet. „Mein Opa hatte früher ein Baugeschäft, und ich bin auf Baustellen groß geworden“, erzählt er.

Sein Studium wird in Kassel beginnen, und er freut sich darauf, wieder in seine alte Heimat zurückzukehren. Leyhe möchte die nächsten fünf Jahre damit verbringen, sich auf seine Ausbildung zu konzentrieren und gleichzeitig seine Zeit bei der Bundeswehr zu nutzen.

Der Übergang vom Sportler zum Studenten

Der Übergang vom Leistungssportler zum Studenten ist für viele Athleten eine Herausforderung. Leyhe ist sich dessen bewusst und hat bereits erste Schritte unternommen, um sich auf das Studium vorzubereiten. Er sagt: „Ich werde die Schulbank wieder drücken.“

Er hat auch darüber nachgedacht, wie er seine Erfahrungen im Sport in seine zukünftige Karriere einbringen kann. „Ich könnte aufgrund meines Lebens viel Input geben, was Sportstätten angeht“, meint er.

Die Reaktionen seiner Umgebung

Die Reaktionen seiner Teamkollegen und Familie auf seinen Rücktritt waren gemischt. Während seine Freunde im Team traurig waren, dass er nicht mehr aktiv sein wird, konnten sie seine Entscheidung nachvollziehen. Leyhe betont, dass er die Freundschaften, die er im Sport geschlossen hat, auch in Zukunft pflegen möchte.

Seine Familie freut sich, dass er nun mehr Zeit für sie hat. „Alle haben sich gefreut, dass ich jetzt endlich wieder zu Hause bin“, sagt er.

Ein neues Kapitel

Leyhe hat auch darüber nachgedacht, ob er eine neue Sportart ausprobieren möchte. „Ich habe noch keine Ersatzsportart gefunden“, gibt er zu. Stattdessen konzentriert er sich auf Ausdauersportarten wie Radfahren und Laufen, um fit zu bleiben.

Er möchte jedoch nicht in die Fußstapfen eines Trainers treten, da er die ständige Reise und die Verpflichtungen, die mit dieser Rolle verbunden sind, vermeiden möchte. „Ich will irgendwann nicht dieses im aus der Tasche leben jedes Wochenende im Winter unterwegs sein“, erklärt er.

Fazit

Stephan Leyhe hat mit seinem Rücktritt aus dem Skispringen einen mutigen Schritt in eine neue Lebensphase gewagt. Er blickt optimistisch in die Zukunft und ist bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. Mit seinem Architekturstudium und dem Wunsch, dem Sport treu zu bleiben, wird er sicherlich einen Weg finden, seine Leidenschaft für das Bauen und den Sport zu verbinden.

Wir wünschen ihm viel Erfolg auf seinem neuen Weg und hoffen, dass wir eines Tages ein Gebäude sehen, das von ihm entworfen wurde!

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