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Freiwasser

Sportstunde – Interview komplett Nathalie Pohl, Extremschwimmerin

Nathalie Pohl, die "Königin der Meere", hat in ihrer beeindruckenden Karriere als Extremschwimmerin viele Herausforderungen gemeistert. In einem aufschlussreichen Interview teilt sie ihre Erfahrungen und die Lektionen, die sie auf ihrem Weg gelernt hat. Von den Anfängen im Schwimmbad bis zu den extremen Bedingungen der Ocean 7, ihre Geschichte ist inspirierend und lehrreich.

Key takeaways

  • Nathalie Pohl hat die Ocean 7 erfolgreich abgeschlossen, eine der größten Herausforderungen im Extremschwimmen.
  • Ihre Reise begann mit einem misslungenen Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren, was sie jedoch nicht entmutigte.
  • Mentale Stärke und die richtige Unterstützung sind entscheidend für den Erfolg im Extremsport.
  • Jeder Schwimmversuch hat ihr wertvolle Lektionen über Rückschläge und Durchhaltevermögen beigebracht.

Die Anfänge der Schwimmkarriere

Nathalie begann ihre Schwimmreise im Becken, wo sie ihre Technik perfektionierte. Doch der Übergang zum Freiwasserschwimmen stellte sich als große Herausforderung heraus. Ihr erster Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren, endete im Krankenhaus. Sie hatte Wasser in der Lunge und eine Kohlenmonoxidvergiftung. Diese Erfahrung war schmerzhaft, aber sie half ihr, wichtige Lektionen zu lernen.

Die Ocean 7

Die Ocean 7 sind sieben herausfordernde Meerengen, die Nathalie erfolgreich durchschwommen hat. Ihre Reise begann mit dem Ärmelkanal, gefolgt von Gibraltar, dem Catalina Channel in Los Angeles, der Sugaro Street in Japan, dem Molokai Channel in Hawaii, der Cook Strait in Neuseeland und schließlich dem Nordkanal. Jeder dieser Versuche war einzigartig und brachte eigene Herausforderungen mit sich.

  1. Ärmelkanal: Erster Versuch, der im Krankenhaus endete.
  2. Gibraltar: Weltrekord unter 3 Stunden.
  3. Catalina Channel: Ein weiterer erfolgreicher Versuch.
  4. Sugaro Street: Ein missratener Versuch, der mit einem Unfall endete.
  5. Molokai Channel: Die längste Strecke, die sie in 15 Stunden schwamm.
  6. Cook Strait: Nach drei Versuchen endlich erfolgreich.
  7. Nordkanal: Abschluss der Ocean 7.

Mentale Stärke und Unterstützung

Nathalie betont, wie wichtig mentale Stärke im Extremsport ist. Sie arbeitet eng mit ihrem Trainer Adam Walker zusammen, der sie während ihrer Schwimmversuche unterstützt. Diese Unterstützung ist entscheidend, besonders in den härtesten Momenten. Sie hat gelernt, dass man nicht nur körperlich fit sein muss, sondern auch mental bereit sein muss, um die Herausforderungen zu meistern.

Lektionen aus Rückschlägen

Jeder Rückschlag hat Nathalie gelehrt, wie man mit Niederlagen umgeht. Besonders der dritte Versuch in Neuseeland war für sie prägend. Sie lernte, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben und aus Fehlern zu lernen. Diese Erfahrungen haben sie stärker gemacht und ihr geholfen, ihre Technik zu verbessern.

Gedanken während des Schwimmens

Während ihrer langen Schwimmstunden hat Nathalie keine Zeit für Ablenkungen. Sie konzentriert sich auf ihre Technik und zählt ihre Armzüge. Manchmal sind die Gedanken unkontrollierbar, aber sie versucht, im Moment zu bleiben. Die kleinen Dinge, wie eine warme Tomatensuppe oder Tee, sind die Belohnungen, auf die sie sich freut.

Fazit

Nathalie Pohls Reise als Extremschwimmerin ist eine Geschichte von Entschlossenheit, Rückschlägen und dem Streben nach Erfolg. Ihre Erfahrungen zeigen, dass man mit der richtigen Einstellung und Unterstützung alles erreichen kann. Ihr Buch, das im Frühling 2024 erscheint, wird sicherlich viele inspirieren, die eigenen Grenzen zu überschreiten und niemals aufzugeben.

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