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Sportstunde – Interview komplett Fabian Holbach, Duathlon Athlet

Die World Games stehen vor der Tür und Duathlon-Athlet Fabian Holbach gibt uns einen Einblick in diese faszinierende Sportart. Im Gespräch erklärt er, was Duathlon von Triathlon unterscheidet und warum er selbst diese Disziplin so mag. Es geht um die Vorbereitung, die Herausforderungen und die besonderen Momente, die den Sport ausmachen.

Die Faszination des Duathlons

Duathlon ist eng mit Triathlon verwandt, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Das Schwimmen fällt weg. Stattdessen beginnt der Wettkampf mit Laufen, gefolgt von Radfahren und einem weiteren Lauf. Diese Kombination macht den Sport besonders reizvoll, da er eine gute Mischung aus Ausdauer und Kraft erfordert.

Wichtige Erkenntnisse

  • Duathlon besteht aus Laufen, Radfahren und nochmals Laufen.
  • Es ist eine gute Alternative für Athleten, die nicht gerne schwimmen.
  • Die Wechsel zwischen den Disziplinen sind entscheidend für den Erfolg.
  • Duathlon ist medial weniger präsent als Triathlon, hat aber eine treue Fangemeinde.

Vom Triathlon zum Duathlon

Fabian Holbach begann ursprünglich mit Triathlon, fand aber schnell heraus, dass ihm das Schwimmen nicht lag. Da er bereits gut Rad fahren und laufen konnte, war der Wechsel zum Duathlon eine natürliche Entwicklung. Er betont, dass viele Athleten ihre Stärken und Schwächen in den verschiedenen Disziplinen haben, und Duathlon bietet die Möglichkeit, sich auf Laufen und Radfahren zu konzentrieren.

Die Herausforderungen des Wechsels

Die Wechsel zwischen den Disziplinen sind ein wichtiger taktischer Aspekt im Duathlon. Fabian erklärt, dass der erste Wechsel vom Laufen zum Radfahren oft einfacher ist, da die Athleten noch weniger erschöpft sind. Der zweite Wechsel, vom Radfahren zurück zum Laufen, kann schwieriger sein und manchmal zu Seitenstechen oder Krämpfen führen. Die richtige Vorbereitung und Technik sind hier entscheidend.

Duathlon im Vergleich zu Triathlon

Obwohl Triathlon olympisch und bekannter ist, hat Duathlon seinen eigenen Reiz. Fabian merkt an, dass Duathlon oft als "Randsportart" betrachtet wird, aber er glaubt, dass mehr Bekanntheit mehr Menschen für den Sport begeistern könnte. Die Organisation von Duathlon-Wettkämpfen ist oft einfacher, da keine Wasserflächen benötigt werden, was die Austragung an vielen Orten ermöglicht.

Internationale Konkurrenz und Vorbereitung

Frankreich gilt als Hochburg des Duathlons, mit einer starken Liga und vielen talentierten Athleten. Fabian, der in Frankreich lebt, kennt die Konkurrenz gut. Die Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe wie die World Games erfordert eine sorgfältige Planung, insbesondere im Hinblick auf Klima und Logistik. Fabian freut sich auf die Teamdynamik und die Erfahrung, Teil eines größeren Sportevents zu sein.

Taktik und Zukunftsaussichten

Die Taktik im Duathlon hängt stark von der Distanz ab. Auf der Kurzdistanz ist das Laufen oft entscheidend, während auf der Langdistanz das Radfahren eine größere Rolle spielt. Fabian hofft, bei den World Games eine gute Leistung zu zeigen und vielleicht sogar eine Medaille zu gewinnen. Er sieht auch Potenzial für Duathlon, in Zukunft olympisch zu werden, auch wenn es derzeit noch eine Nischensportart ist.

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