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Rettungsschwimmer springt ins Wasser für Wettkampf.

Neue Episode

Wasser marsch: Rettungsschwimmen als Wettkampf und dann wird sportlich untergetaucht!

Diese Woche in der Sportstunde dreht sich alles ums Wasser! Wir tauchen ein in die Welt des Rettungsschwimmens, das bald bei den World Games in Chengdu vertreten sein wird. Außerdem werfen wir einen Blick auf das Apnoetauchen, bei dem Ludmilla Eimer kürzlich vier neue Rekorde aufgestellt hat. Dazu gibt es Berichte über die Schwimm-WM, die Finals in Dresden und spannende Neuigkeiten aus dem US-Sport.

Fußballfieber: Saisonstart und internationale Spiele

Die zweite und dritte Liga haben endlich wieder begonnen! Arminia Bielefeld grüßt von der Tabellenspitze der zweiten Liga, nachdem sie Fortuna Düsseldorf mit 5:1 geschlagen haben. In der dritten Liga führt derweil der SV Wehen Wiesbaden die Tabelle an, nachdem sie Aufsteiger Ulm mit 3:1 bezwangen. Auch international ist einiges los: Mainz 05 steigt in den Playoffs der Conference League ein und trifft auf den Sieger aus Rosenborg Trondheim oder Hammarby IF. Das Hinspiel findet am 14. August statt, das Rückspiel eine Woche später. Das Finale der Conference League wird in Leipzig ausgetragen.

Die Finals in Dresden: Ein Sportfest der Superlative

Die Finals in Dresden waren ein voller Erfolg! An vier Tagen wurden 133 deutsche Meisterschaften entschieden und ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt: Über 250.000 Fans besuchten die Veranstaltung. Das Leichtathletikstadion war an beiden Tagen ausverkauft. Insgesamt waren 20 Sportarten vertreten. Unser Sportler der Woche ist Leander Kams, der Speed-Kletterer, der als erster Deutscher die 15-Meter-Wand in unter 5 Sekunden bezwungen hat – mit einer Zeit von 4,95 Sekunden stellte er einen neuen deutschen Rekord auf. Der Weltrekord liegt bei 4,64 Sekunden, gehalten von Samuel Watson aus den USA.

In der Länderwertung der Finals belegte Baden-Württemberg den ersten Platz, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Bayern. Alle Bundesländer konnten mindestens eine Medaille gewinnen, Schlusslicht war das Saarland mit einer Silbermedaille. Die Finals 2025 finden vom 23. bis 26. Juli in Hannover statt und werden neue Sportarten wie Beachvolleyball und Speed-Windsurfen präsentieren.

Schwimm-WM: Deutschland glänzt in Singapur

Die Schwimm-WM in Singapur war für Deutschland sehr erfolgreich. Mit fünf Medaillen im Becken (zweimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze) und insgesamt zehn Medaillen über alle Disziplinen hinweg (sechs Gold, dreimal Silber, einmal Bronze) zeigte das deutsche Team eine starke Leistung. Lukas Märtens und Anna Ehlers holten jeweils mehr als einen Titel. Die Erfolge sind die besten seit 12 Jahren, auch wenn die Medaillenausbeute von 2013 (13 Medaillen) nicht ganz erreicht wurde. Deutschland gehört damit zu den fünf besten Schwimmnationen der Welt.

Rettungsschwimmen: Ein Sport mit Tiefgang

Die World Games in Chengdu stehen vor der Tür und dort ist Rettungsschwimmen als Wettkampfsport vertreten. Alica Gebhardt, Athletin und Teilnehmerin der World Games, erklärt die Disziplin. Beim Rettungsschwimmen geht es darum, Rettungssimulationen möglichst schnell zu absolvieren. Die Athleten müssen dabei oft eine Puppe, die mit Wasser gefüllt ist und zwischen 40 und 50 kg wiegt, aus dem Wasser retten. Alica Gebhardt kam über die DLRG zum Wettkampfsport und findet die Disziplinen abwechslungsreich und spannend, sowohl im Pool als auch im offenen Wasser.

Wichtige Erkenntnisse zum Rettungsschwimmen:

  • Rettungsschwimmen ist eine Wettkampfsportart mit verschiedenen Disziplinen im Pool und im offenen Wasser.
  • Die Athleten absolvieren Rettungssimulationen, oft mit einer schweren Puppe.
  • Der Sport erfordert Vielseitigkeit und kann von Spezialisten in einzelnen Disziplinen bis hin zu Allroundern reichen.
  • In Ländern wie Frankreich, Italien und Australien ist die Sportart bekannt, in den USA weniger.
  • Erfolge im Rettungsschwimmen können die Entwicklung des Sports fördern und neue Athleten inspirieren.

History: Gertrude Ederle – Die erste Frau über den Ärmelkanal

Vor fast genau 99 Jahren, am 6. August 1926, durchschwamm Gertrude Ederle als erste Frau den Ärmelkanal. Sie legte die Strecke von Kap Gris-Nez in Frankreich nach Dover in England in 14 Stunden und 39 Minuten zurück – über zwei Stunden schneller als der damalige Weltrekordhalter. Ederle, Tochter deutscher Auswanderer, lernte mit neun Jahren schwimmen und stellte bereits mit zwölf Jahren einen Weltrekord über 800 Meter Freistil auf. Trotz einer Kindheitsinfektion, die zu Schwerhörigkeit führte, und einer Verschlimmerung nach der Ärmelkanal-Durchquerung durch das Salzwasser, blieb sie dem Schwimmen treu und wurde später Schwimmlehrerin für taube Kinder. Sie wurde 98 Jahre alt.

Apnoetauchen: Die Kunst des Luftanhaltens

Apnoetauchen, auch Freitauchen genannt, bedeutet, ohne zusätzliche Luftzufuhr und mit nur einem Atemzug so tief wie möglich zu tauchen. Die Zeit des Luftanhaltens wird als Apnoe bezeichnet. Ludmilla Eimer aus Wiesbaden hat kürzlich bei der WM im Apnoetauchen im Becken vier neue persönliche Rekorde aufgestellt. Sie startete in den Disziplinen:

  • Monoflosse: 192 Meter
  • Ohne Flossen: 141 Meter
  • Mit zwei Flossen: 179 Meter
  • Statik (Atem anhalten): 6 Minuten und 9 Sekunden

Beim Apnoetauchen im Becken geht es um Streckentauchen, entweder dynamisch mit oder ohne Flossen, oder statisch. Entspannung und eine effiziente Atemtechnik sind entscheidend, um den Sauerstoffverbrauch zu minimieren. Die Wende an der Beckenwand kostet zwar Energie, kann aber durch einen guten Abstoß zum Gleiten genutzt werden.

US-Sport: Ein Blick auf deutsche Athleten

In der Rubrik US-Sport werfen wir einen Blick auf deutsche Athleten in amerikanischen Ligen. Kilian Zier, ein deutscher Offensive Tackle, hat nach seinem Aus bei den Atlanta Falcons einen neuen Vertrag bei den Cleveland Browns unterschrieben. Basketballspieler Isaiah Hartenstein präsentierte nach seinem NBA-Triumph mit den Oklahoma City Thunder die Larry O’Brien Trophy in seiner Heimatstadt Ulm und möchte als Vorbild für den Nachwuchs dienen. Er plant, die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles anzuvisieren, muss aber wegen anhaltender Probleme an der Achillessehne pausieren. Luka Dončić hat seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks verlängert und wird in den nächsten drei Jahren 165 Millionen US-Dollar verdienen. Er spendet zudem 5 Millionen Dollar an seine Stiftung, um junge Sportler zu unterstützen.

Weitere Sport-News

Benedikt Duda und Dang Qiu haben das Doppel beim Tischtennis-Turnier in Brasilien gewonnen und sich damit für die Olympischen Spiele 2028 qualifiziert. Duda hat es zudem erstmals in die Top 10 der Weltrangliste geschafft. Im Beachvolleyball sicherten sich Svenja Müller und Anna-Lena Grüne die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Hamburg. Die deutschen Volleyballerinnen haben die vorzeitige Qualifikation für die EM verpasst, können sich aber im letzten Spiel gegen die Schweiz noch qualifizieren. Die nächste Sportstunde wird sich mit Beach-Handball und Hockey beschäftigen.

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