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Neue Mode im Radsport: „Sportartenwechsel“ und wie wird man eigentlich Triathlon-Profi!
Diese Woche in der Sportstunde dreht sich alles um Ausdauer und Wechsel – vom Radsport über Triathlon bis hin zu Leichtathletik. Wir blicken auf beeindruckende Leistungen und spannende Karrieren, die zeigen, wie vielseitig der Sport sein kann und wie man sich als Athletin oder Athlet weiterentwickelt. Außerdem werfen wir einen Blick auf die jüngsten Erfolge im Nachwuchssport, die vielversprechend für die Zukunft sind.
Frauen-Radsport im Fokus: Die Tour de France
Die Frauen-Tour de France steht vor der Tür und startet bald in der Bretagne. Leider wird Antonia Niedermaier nicht dabei sein, obwohl sie kürzlich beim Giro d’ Italia als Mannschaftsführerin einen tollen fünften Platz in der Gesamtwertung belegte. Ihr erster Etappensieg 2023 war ein starkes Zeichen für ihre Profikarriere. Wie Florian Lipowitz kam auch sie aus einer anderen Sportart zum Radrennsport. In der „Sportstunde“ blickt sie auf ihre junge, aber bemerkenswerte Karriere zurück.
Antonia Niedermaier hat eine interessante sportliche Laufbahn hinter sich. Ursprünglich vom Leichtathletik kommend, wo sie Bergläufe bestritt, wechselte sie mit 15/16 Jahren zum Skibergsteigen. Dort wurde sie prompt Dritte bei der Weltmeisterschaft. Durch Zufall während der Corona-Jahre, als Wettkämpfe fehlten, entdeckte sie den Radsport. Ihr Vater schlug vor, an einem Radrennen teilzunehmen, und sie wurde prompt Zweite bei der bayerischen Meisterschaft, bevor sie wegen einer falschen Übersetzung disqualifiziert wurde. Ein Juniorenteam wurde auf sie aufmerksam, und seit 2021 fährt sie für das Team Mangazeda. Sie mag sowohl steile Anstiege in den Bergen als auch Zeitfahren, da beides ehrliche Wettkämpfe sind. Ihr Etappensieg beim Giro d’ Italia 2023 war überwältigend, da sie damit nicht gerechnet hatte. Sie beschreibt das Rennen als ein Auf und Ab, bei dem sie nach einem frühen Abplatzer am ersten Berg kämpfte, um wieder zur Gruppe aufzuschließen. Ein unerwarteter Angriff führte zum Sieg, obwohl sie bis zum Schluss nicht daran glaubte. Sie schätzt sowohl Zeitfahren als auch Straßenrennen wegen ihrer taktischen Tiefe und des Teamworks. Für die Zukunft plant sie die Tour de France, die WM in Ruanda und weitere Rennen, wobei sie die Pause nach dem Giro als wichtig erachtet.
Triathlon-Profis: Jan Stratmanns Einblicke
Im Triathlon gibt es in Deutschland viele erfolgreiche Sportler, darunter Jan Stratmann. Seit einem Jahr ist er auf der Langdistanz unterwegs und wurde kürzlich bei der Challenge in Roth Dritter. Dieses Event lockte 300.000 Zuschauer an, doch es gab auch unglückliche Zwischenfälle. Jan Stratmann berichtet in der „Sportstunde“ über die körperliche und mentale Erholung nach solchen Wettkämpfen. Er erklärt, dass die körperliche Erholung schneller geht als gedacht, aber die mentale Erholung länger dauert. Nach einem harten Rennen wie in Roth, besonders nach dem Marathon, brauchen die passiven Strukturen des Körpers länger zur Regeneration. Er selbst hatte sechs Wochen vor Roth eine Wadenverletzung, die er sich durch Überlastung zugezogen hatte, was die Bedeutung des richtigen Umgangs mit dem Körper unterstreicht. Ein Sturz in Roth, bei dem seine Kette stecken blieb und die Schaltung blockierte, kostete ihn wertvolle Zeit. Trotz des Rückschlags kämpfte er sich zurück, musste aber anerkennen, dass das Rennen mental herausfordernd war. Er glaubt, dass er auch ohne den Zwischenfall wahrscheinlich Dritter geworden wäre, aber mit einem geringeren Rückstand.
Sportler der Woche: Florian Wellbrock und weitere Erfolge
Florian Wellbrock wird als Sportler der Woche gefeiert, nachdem er bei der Freiwasser-Weltmeisterschaft in Singapur viermal Gold gewonnen hat. Er siegte über 5 km, 10 km, im Knockout-Sprint und brachte die Staffel als Schlussschwimmer ins Ziel. Seine Teamkollegen Celine Rieder, Oliver Klim und Isabel Gose wurden ebenfalls mit Gold ausgezeichnet. Auch die Synchronschwimmerin Lena Bleier zeigte eine starke Leistung und erreichte mit ihrer technisch anspruchsvollen Kür den fünften Platz, was ihre Position in der Weltklasse bestätigt.
Leichtathletik-Nachwuchs und historische Rekorde
Der deutsche Leichtathletik-Nachwuchs glänzt bei der U23-EM in Bergen mit 26 Medaillen, was das beste deutsche Ergebnis bei diesen Meisterschaften darstellt. Besonders die Werferinnen und Werfer waren erfolgreich, mit 11 Medaillen. Nina Buisi, Tiziana Lauria, Steven Richter und Eidin Kuh holten Gold. Im Sprint und über Hürden überzeugte Ove Fischer-Breiholz, der den EM-Rekord über 400m Hürden brach und sich für die WM qualifizierte. Dies erinnert an die Duelle von Harald Schmied gegen Edwin Moses. Ein historischer Moment war der Speerwurf von Uwe Hohn im Jahr 1984 mit 104,80 Metern. Dieser Rekord führte zu einer Regeländerung, die den Schwerpunkt des Speers veränderte, um die Sicherheit zu erhöhen. Der aktuelle Weltrekord liegt bei 98,48 Metern, gehalten von Jan Železný.
Weitere Sportarten im Blickpunkt
Im Springreiten sicherte sich Richard Vogel bei der Europameisterschaft in Spanien die Einzel-Goldmedaille, nachdem er bereits mit dem Team Bronze gewonnen hatte. Seine Freundin Sophie Hinners war ebenfalls Teil des Teams und wurde im Einzel Sechste. Im Handball feierten die deutschen U19-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Montenegro sensationell die Silbermedaille nach einem Sieg gegen Spanien. Auch die U15-Baseball-Nationalmannschaft wurde Europameister. Im Triathlon holte die deutsche Mixed-Staffel bei der EM in Spanien Silber, und Franka Rust wurde U23-Vizemeisterin. Die deutschen Volleyballer verpassten in der Nations League das Viertelfinale. Ein kurioser Fall im Fußball: Ein Serie-A-Spiel von AC Mailand muss wegen der Olympischen Winterspiele 2026 nach Perth, Australien, verlegt werden, was die Globalisierung des Sports unterstreicht.
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