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Sportler spielen Beachvolleyball unter blauem Himmel.

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Die World Games in der „Sportstunde“: Faszinierende Sportarten – Es geht in den Sand und in die Luft!

Die "Sportstunde" meldet sich zurück, und auch wenn viele Deutschland im Urlaubsmodus sind, gibt es spannende Sportarten zu entdecken. Diesmal nehmen wir euch mit zu den World Games nach China, wo nicht-olympische Sportarten im Mittelpunkt stehen. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Sport in Kanada, die Erfolge der deutschen Volleyballerinnen und eine Sensation in der Leichtathletik.

Sport in Kanada

Patrick meldet sich aus Kanada und berichtet über die vielfältige Sportlandschaft dort. Eishockey und Lacrosse sind die offiziellen Nationalsportarten und tief in der kanadischen Kultur verwurzelt. Eishockey gilt als kulturelles Erbe und die NHL-Teams haben Kultstatus. Lacrosse, mit seinen Wurzeln bei den First Nations, ist der offizielle Sommersport. Aber auch Football, Baseball, Basketball, Curling und Eislaufen sind sehr beliebt. Kanada ist zudem bekannt für seine Erfolge im Wintersport und war Gastgeber der Olympischen Winterspiele 1988 und 2010. Bei den Sommerspielen holt das Land regelmäßig Medaillen, besonders in der Leichtathletik. Sport in Kanada ist also vielseitig, identitätsstiftend und tief verwurzelt.

Top-Meldungen der Woche

Die deutschen Volleyballerinnen haben sich souverän für die Europameisterschaft qualifiziert und beenden die Qualifikation als Gruppensieger. Die Weltmeisterschaft in Thailand steht ebenfalls bald an. International sorgte der erst 16-jährige US-Amerikaner Cooper Lutkenhaus für Aufsehen, indem er bei den WM Trials über 800 Meter den U18-Weltrekord brach und sich für die WM 2025 qualifizierte. Er wird der jüngste Teilnehmer eines US-Teams in der WM-Geschichte sein. Auch die deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft hat ihr Aufgebot für die WM in Tokio bekannt gegeben, darunter bekannte Namen wie Malaika Mihambo und die aufstrebenden Läufer Robert Farken, Mohamed Abdillahi und Frederik Ruppert.

Die World Games in China

Die World Games, das große Sportfest der nicht-olympischen Sportarten, wurden in Chengdu, China, eröffnet. 5000 Athleten aus über 100 Ländern treten in rund 34 Sportarten an, die nicht im olympischen Programm sind. Das Spektrum reicht von Cheerleading und Flagfootball bis hin zu Kanu Marathon und Drachenbootrennen. Auch Trendsportarten wie Parkour und Inline Speed Skating sind vertreten. Die World Games sind eine globale Plattform für Sportarten außerhalb der Olympischen Spiele und finden 2025 zum zweiten Mal in Asien statt. Das deutsche Team, bestehend aus 212 Athletinnen und Athleten, will an die Erfolge von Birmingham anknüpfen. Als deutsche Fahnenträger wurden die Rettungsschwimmerin Nina Höl und der Flossenschwimmer Max Poschard gewählt.

Key Takeaways der World Games:

  • Vielfalt der Sportarten: Von traditionellen bis zu modernen Trendsportarten ist alles dabei.
  • Internationale Beteiligung: Über 100 Länder und 5000 Athleten sind vertreten.
  • Deutsche Erfolgschancen: Besonders gute Chancen werden in Kanu, Beach Handball, Motorboot, Korfball, Lateintanz, Tauziehen, Pool Billard und Beach Handball gesehen.

Beach Handball: Europameister auf dem Vormarsch

Das deutsche Beach-Handball-Team der Männer ist mit viel Selbstbewusstsein zu den World Games gereist, nachdem es kürzlich Europameister wurde. Kapitän Robin John erklärt, dass die Erfolge stark mit der Jugendförderung und der Umstrukturierung durch Trainer Martin Franke zusammenhängen, der auf junge Spieler setzt. John selbst kam eher zufällig zum Beach Handball, nachdem er seine Hallenkarriere wegen Verletzungen beenden musste. Er betont, dass Beach Handball eine komplett andere Sportart als Hallenhandball ist, aber die Nervenstärke und Abschlussqualität aus der Halle mitgenommen werden können. Das Laufen im Sand ist anstrengend, aber durch spezielles Training gut machbar. John empfiehlt jedem, der Interesse hat, Beach Handball auszuprobieren, da der Sport wächst und viele Fun-Mannschaften existieren. Er sieht auch Vorteile darin, beides zu spielen, da es die Verletzungsprävention verbessert und andere Muskeln beansprucht. In Deutschland ist Beach Handball noch nicht so bekannt wie Beachvolleyball, aber das Team ist motiviert, bei den World Games eine Medaille zu holen.

Drohnensport: Präzision in der Luft

Eine weitere exotische Sportart bei den World Games ist der Drohnensport, auch bekannt als Luftsport oder genauer gesagt Drohnen-Rennsport. Die deutschen Teilnehmer Arvin Schröder und Felix Strohmeier erklären, wie sie zu diesem Sport kamen. Ursprünglich aus technischem Interesse und durch Videos in sozialen Medien inspiriert, bauten sie ihre ersten Drohnen selbst zusammen. Sie fliegen ausschließlich mit VR-Brillen (FPV-Brillen), da dies bei den hohen Geschwindigkeiten und der benötigten Präzision unerlässlich ist. Die Drohnen werden individuell aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt, wobei sich einige Marken als führend etabliert haben. Der Sport ist mit der Formel 1 vergleichbar, da ständige Optimierung und Wartung der Drohnen erforderlich sind. Die Qualifikation für die World Games war ein großer Erfolg für das Hobby, und die beiden freuen sich auf den Wettbewerb in China.

Weitere Sport-Highlights

Neben den World Games stehen weitere spannende Events an. Die Hockey-Europameisterschaft findet ab dem 8. August in Mönchengladbach statt, wo die deutschen Teams bereits in der Vergangenheit Erfolge feierten, darunter Weltmeistertitel für die Männer. Das Ocean Race Europe startet am Sonntag in Kiel, ein Segel-Event, das die Teams durch Europa führt und Wert auf erneuerbare Energien legt. Boris Herrmann ist mit seinem Team Malizia dabei. Außerdem beginnt der Sommer Grand Prix im Skispringen im französischen Courchevel, bei dem auch deutsche Athleten am Start sind. Ein Kuriosum gibt es aus England: Der Sänger Ed Sheeran wurde offiziell in den Kader des englischen Zweitligisten Ipswich Town aufgenommen und erhält sogar die Trikotnummer 17.

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