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Frauen

Sportstunde – Interview komplett Laura Pucks & Paula Flach SGS Essen

In einem spannenden Interview haben die beiden Fußballerinnen Laura Pucks und Paula Flach von der SGS Essen über ihre Erfahrungen im Frauenfußball gesprochen. Sie teilen ihre persönlichen Geschichten, wie sie zum Fußball gekommen sind, und geben Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die sie in der Bundesliga erleben.

Key takeaways

  • Laura und Paula erzählen von ihren unterschiedlichen Wegen zum Fußball.
  • SGS Essen ist die einzige nicht-lizenzierte Mannschaft in der Bundesliga.
  • Die Spielerinnen haben neben dem Fußball oft einen Nebenjob.
  • Es gibt eine positive Entwicklung im Frauenfußball, aber noch viel zu tun.

Der Weg zum Fußball

Laura Pucks und Paula Flach haben beide unterschiedliche Hintergründe, die sie zum Fußball geführt haben. Laura begann im Garten ihres Vaters zu spielen und war schon früh von der Idee begeistert, im Verein zu spielen. Paula hingegen kam über ihren Bruder zum Fußball, nachdem sie zuvor im Reitsport aktiv war. Beide Spielerinnen haben sich schnell für die SGS Essen entschieden, da der Verein eine gute Jugendförderung bietet und sie sich dort gut aufgehoben fühlen.

SGS Essen und die Bundesliga

Die SGS Essen ist eine besondere Mannschaft in der Bundesliga, da sie die einzige nicht-lizenzierte Mannschaft ist. Laura und Paula beschreiben, wie es sich anfühlt, gegen große Teams wie Eintracht Frankfurt oder Bayern München zu spielen. Sie betonen, dass es eine Art Alleinstellungsmerkmal ist, aber im Alltag wird es zur Normalität. Die Spielerinnen sind sich bewusst, dass die finanziellen Mittel und die Infrastruktur bei lizenzierten Vereinen besser sind, was einen Unterschied im Training und in den Möglichkeiten macht.

Motivation und Druck

Die Spielerinnen sprechen auch über die Motivation, die sie aus ihrer Underdog-Position schöpfen. Sie fühlen sich nicht unter Druck gesetzt, da die Erwartungen an sie nicht so hoch sind wie an die großen Vereine. Das gibt ihnen eine gewisse Leichtigkeit auf dem Platz. Sie sind stolz darauf, dass sie trotz der Herausforderungen gut mithalten können und sogar große Teams ärgern können.

Herausforderungen im Frauenfußball

Ein großes Thema im Interview ist die finanzielle Situation im Frauenfußball. Während männliche Profis oft von ihrem Sport leben können, müssen viele Spielerinnen nebenbei arbeiten oder studieren. Laura und Paula beschreiben, dass es manchmal frustrierend ist, dass sie für die gleiche Leistung nicht die gleiche Anerkennung und Bezahlung erhalten. Dennoch betonen sie, dass sie den Fußball aus Leidenschaft spielen und nicht nur wegen des Geldes.

Zukunft des Frauenfußballs

Die beiden Spielerinnen sind optimistisch, dass sich die Situation im Frauenfußball verbessern wird. Sie sehen positive Entwicklungen und hoffen, dass in Zukunft mehr Spielerinnen von ihrem Sport leben können. Laura und Paula sind sich einig, dass es wichtig ist, den Frauenfußball sichtbarer zu machen und mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

Abschließende Gedanken

Abschließend reflektieren Laura und Paula über ihre Schulzeit und die Sportstunden, die sie dort hatten. Beide erinnern sich positiv an die Zeit und betonen, wie wichtig es ist, sich auch außerhalb des Fußballs zu bewegen und neue Erfahrungen zu sammeln. Sie wünschen sich, dass der Frauenfußball weiterhin wächst und mehr Anerkennung erhält, und hoffen, dass sie in Zukunft noch viele Erfolge feiern können.

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