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Läuferin überquert Ziellinie in Paris

Paralympics

Marokkanische Läuferin El Idrissi bricht Marathon-Weltrekord bei den Paralympics in Paris

Die marokkanische Athletin Fatima Ezzahra El Idrissi hat am letzten Tag der Paralympischen Spiele in Paris einen neuen Weltrekord im Marathonlauf für sehbehinderte Läuferinnen aufgestellt. China führte den Medaillenspiegel an, gefolgt von Großbritannien und den USA.

Wichtige Erkenntnisse

  • Fatima Ezzahra El Idrissi aus Marokko stellte einen neuen Weltrekord im Marathonlauf für sehbehinderte Läuferinnen auf.
  • El Idrissi beendete das Rennen in 2 Stunden, 48 Minuten und 36 Sekunden und unterbot damit den bisherigen Rekord um fast 6 Minuten.
  • Die Paralympischen Spiele in Paris endeten mit einer beeindruckenden Abschlusszeremonie im Stade de France.

El Idrissis Rekordlauf

Fatima Ezzahra El Idrissi aus Marokko beendete den Marathon in 2 Stunden, 48 Minuten und 36 Sekunden und unterbot damit den bisherigen Rekord der Japanerin Misato Michishita aus dem Jahr 2020 um fast 6 Minuten. „Ich bin nicht für eine Zeit gelaufen, sondern nur für eine Medaille“, sagte die 29-jährige Marokkanerin. „Ich wollte keinen Weltrekord aufstellen, sondern nur Gold gewinnen, und jetzt habe ich beides.“

Ihre Landsfrau Meryem En-Nourhi folgte ihr mit einem Rückstand von etwas mehr als 9 Minuten, während Michishita fast 15 Minuten hinter der Siegerin ins Ziel kam. Die spanische Läuferin Elena Congost glaubte zunächst, Bronze gewonnen zu haben, wurde jedoch später disqualifiziert, weil sie das Band zu ihrer Begleiterin Mia Carol Bruguera vor dem Ziel losgelassen hatte. Michishita erfuhr erst nach der Dopingkontrolle, dass sie auf den dritten Platz aufgerückt war.

Weitere Höhepunkte der Paralympics

  • Der Tunesier Wajdi Boukhili gewann den Marathon der Männer in der T12-Kategorie in 2 Stunden, 22 Minuten und 5 Sekunden.
  • Die Schweizer Rollstuhlfahrer Catherine Debrunner und Marcel Hug gewannen die Marathons der Frauen und Männer in den T53/54-Kategorien.
  • Das niederländische Frauenteam verteidigte seine Goldmedaille im Rollstuhlbasketball mit einem 63-49-Sieg über die USA.
  • Die nigerianische Titelverteidigerin Folashade Oluwafemiayo brach ihren eigenen Weltrekord im Para-Powerlifting der Frauen über 86 kg.

Abschlusszeremonie

Die Abschlusszeremonie fand später am Sonntag statt, wobei der künstlerische Leiter Thomas Jolly eine große Tanzparty im Stade de France versprach. Die Paralympischen Spiele in Paris endeten damit auf spektakuläre Weise und hinterließen bleibende Erinnerungen an beeindruckende sportliche Leistungen und emotionale Momente.

Quellen

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